Am 5.11.2018 gastierte der „Bürgerdialog Stromnetz“ im Ascari Hotel, Pulheim. Es handelt sich bei diesen Terminen entlang der neuen Trassen um vom BMWi bezahlte Alibiveranstaltungen, die die Anwohnerschaft beruhigen und die gesundheitlichen Gefahren von Höchstpannungsleitungen mit Verweis auf die rein rechnerische Einhaltung der in Deutschland (auch aus Expertensicht ohnehin viel zu lasch) angesetzten Grenzwerte verharmlosen sollen. Ziel ist es, den Protest der Anwohner zu minimieren und Widerstände gegen den Netzausbau auszuräumen.
So war es denn an diesem Abend wohl auch zuviel verlangt, von der Referentin Dr. Hannah Heinrich auch nur den Ansatz von Verständnis für die Wut, Sorgen und Ängste Pulheimer Anwohner zu erwarten. Nach ihrer Meinung wären demnach auch Strommasten in 15 Meter Entfernung bzw. überspannte Wohngebäude weder aus landschaftlicher noch aus gesundheitlicher Sicht ein Problem. Auch ein möglicher Wertverlust von Immobilien würde durch die Masten „voraussichtlich nicht entstehen“. Das sehen wir anders!